rumpelart

Kunst: 3D-Werke

Die drei folgenden Skulpturen sind aus Ytong, einem weichen, löchrigen Stein, der auch als wärmedämmendes Baumaterial dient, gehauen.

Der Kauer-Mensch

Das neuste Werk aus der Ytong-Serie zeigt eine kauernde Person. Ich hoffe mal, dass sie selbst zu euch spricht - ansonsten möge sie für immer schweigen. Der Stimmung angepasst, habe ich den Stein ein wenig eingefärbt.
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Die Faust

Dies ist das Symbol von Wut und Kraft. Ebenso in Stein gehauen. Dies ist außerdem die MÜLL-Geschichte eines Sonntags-Spaziergangs. Im Februar 01 habe ich den Stein in einem Baukontainer in der Innenstadt von Kaiserslautern gefunden und beschlossen, dass dieses Stück MÜLL eine faire Chance auf Weiterverwertung hat. (Und seht, es ist was nettes draus geworden!) Also habe ich (im roten Mantel!) den Stein auf die Schulter gepackt und bin damit durch die Fußgängerzone nach Hause gelaufen. Toll, gell? Kann mir jetzt noch jemand sagen, warum so viele Leute so seltsam geguckt haben und warum mein damaliger Freund einen anderen Weg gegangen ist? Es scheint so, als müsste man Lasten alleine tragen. Aber macht ja nix, wenn eine dicke Faust draus wird.
Verwandelt Euren Hass in Energie. (Che Guevara)
Formen näher betrachten...


Neiiiiin!

Das kann doch nicht wahr sein, scheint der Kopf entrüstet über die Zustände in mein Zimmer hinab zu schreien. Angst und Unglauben erkennt man hinter seiner dicken Nase. (Er hängt oben in einer Ecke.)
schau ihm ins Gesicht...

Die Schlange

Dieses und das folgende Objekt sind aus Fimo hergestellt. Tja, was soll ich zu dieser Schlange sagen. Sie ist eigentlich nicht besonders toll, eher kitschig, aber die Idee mit dem Türrahmen fand ich trotzdem ganz nett.
Der Gefahr ins Auge sehen...


Meine liebe Taschenuhr

Uhren sind eigentlich voll der Mist. Immer muss man gucken, wie viel Zeit schon verflossen ist, oder wie lange man noch warten muss. Deshalb habe ich irgendwann beschlossen, meine Armbanduhr zur Taschenuhr umzubauen. Man nehme ein bißchen Fimo, eine alte Kette, forme das Zeug ein wenig, backe es und klebe es dann an die vom Band befreite Uhr. Fertig ist die Taschenuhr. Der Beweis, dass Taschenuhren nicht schnöselig sein müssen. Die Uhr ist übrigens noch genau die, die ich schon in der ersten Klasse hatte. Tja, an mir konnte noch keiner viel verdienen.
(Die Großansicht kann man sich hier wohl sparen.)